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Leitungsortung und Kabelsuchgeräte

Der teuerste Fehler im Leitungsbau ist der erste Baggerzug an der falschen Stelle. Ortungstechnik prüft vor dem Aufgraben, ob der Bestandsplan mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Anbieter für diesen Bereich suchen wir noch.

Für diese Kategorie suchen wir Anbieter.

Sie liefern Leitungsortung und Kabelsuchgeräte? Tragen Sie sich ein, wir melden uns zum Aufbau Ihres Profils. Einkäufer merken sich unten vor und erfahren, sobald hier angefragt und bestellt werden kann.

Anbieter werden

Was in diese Kategorie gehört

  • Kabelsuch- und Leitungsortungsgeräte für metallische Leitungen und Kabel im passiven und aktiven Verfahren.
  • Sender und Zangen zum Aufschalten eines Signals auf eine bestimmte Leitung.
  • Sonden und Molche für die Ortung nichtmetallischer Rohre und zur Bestimmung der Lage im Rohr.
  • Markierungsmagnete und Marker zur dauerhaften Kennzeichnung von Abzweigen und Armaturen im Erdreich.
  • Zubehör wie Erdspieße, Anschlusskabel, Kopfhörer und Transportkoffer.

Worauf Sie bei der Auswahl achten

Die Vorerkundung beginnt immer mit den Leitungsauskünften der Netzbetreiber. Das Ortungsgerät überprüft diese Angaben vor Ort, ersetzt sie aber nicht. Für die Auswahl zählt zuerst das Verfahren. Passive Ortung findet stromführende Kabel und Leitungen mit Fremdspannung, aktive Ortung schaltet über einen Sender ein definiertes Signal auf eine bestimmte Leitung auf und trennt sie dadurch von benachbarten Leitungen. Für dicht belegte Gehwege ist die aktive Ortung deutlich aussagekräftiger. Zweitens die Tiefenanzeige, die eine Orientierung liefert und mit zunehmender Tiefe ungenauer wird. Drittens die Frage nach nichtmetallischen Leitungen, etwa Kunststoffrohren ohne Suchband, die nur über eine Sonde oder einen mitverlegten Signaldraht gefunden werden. Viertens die Bedienbarkeit, denn ein Gerät mit vielen Funktionen nutzt wenig, wenn es nur eine Person im Betrieb sicher bedient. Schulung und regelmäßige Anwendung gehören zur Ausstattung dazu.

Typische Einsatzfälle

Vorerkundung vor der Aufgrabung im Gehweg mit mehreren Sparten auf engem Raum, Suche eines Hausanschlusses ohne verlässlichen Bestandsplan, Kontrolle vor dem Setzen von Pollerfundamenten und Schilderpfosten, Ortung von Schieberkappen und Armaturen unter Deckschichten sowie das Einmessen einer gefundenen Leitung für die Bestandsdokumentation.

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Häufige Fragen

Ersetzt das Ortungsgerät die Leitungsauskunft?

Nein. Die Auskunft der Netzbetreiber ist die Grundlage jeder Aufgrabung und wird vor Baubeginn eingeholt. Das Ortungsgerät überprüft die Angaben vor Ort. Beide zusammen ergeben ein belastbares Bild, und bei Unsicherheit kommt ein Suchschlitz hinzu.

Warum findet das Gerät ein Kunststoffrohr nicht?

Weil die passive und aktive Ortung auf metallische Leiter angewiesen ist. Kunststoffrohre ohne mitverlegtes Suchband oder Signaldraht sind damit nicht auffindbar. In diesen Fällen helfen eine Sonde im Rohr, ein Bodenradar oder eine vorsichtige Freilegung von Hand.

Wie genau ist die Tiefenanzeige?

Sie liefert eine Orientierung und wird mit zunehmender Tiefe, bei mehreren nebeneinander liegenden Leitungen und bei verzerrten Signalen ungenauer. Die Anzeige ersetzt deshalb keinen Suchschlitz, wenn dicht an einer Leitung gearbeitet wird.

Wer darf ein Ortungsgerät bedienen?

Eine formale Berechtigung gibt es nicht, aber die Ergebnisse hängen stark von Erfahrung und Verfahren ab. Sinnvoll ist eine Einweisung durch den Hersteller und die Festlegung, wer im Betrieb die Ortung verantwortet. Die Ergebnisse gehören dokumentiert und angezeichnet.

Vormerken

Bedarf an Leitungsortung und Kabelsuchgeräte?

Lassen Sie sich vormerken. Wir melden uns, sobald Sie Leitungsortung und Kabelsuchgeräte auf TiefbauPartner anfragen und bestellen können. Anbieter erreichen wir vorher, um Sortiment und Profil gemeinsam anzulegen.