Betonzisternen
Die Betonzisterne ist die schwere, dafür auftriebssichere Lösung für die Regenwasserspeicherung. Sie lässt sich befahrbar ausführen und eignet sich damit auch unter Hof- und Stellflächen. Diese Kategorie führt Betonzisternen und die Einbauteile für Zulauf, Überlauf und Zugang.
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Anbieter werdenWas in diese Kategorie gehört
Speicherbehälter aus Beton und ihre Einbauteile:
- Zisternen als monolithisches Fertigteil in verschiedenen Volumenstufen.
- Zisternen aus Schachtringen für Einbaulagen mit begrenzter Kranreichweite.
- Deckel und Abdeckungen begehbar oder befahrbar, mit passendem Aufsatz.
- Filtereinsätze und Vorfilter für Laub und Grobschmutz im Zulauf.
- Beruhigte Zuläufe und Überlaufsiphons mit Geruchsverschluss und Tiersperre.
- Drosselelemente und Rückhalteeinbauten für gedrosselte Ableitung.
Worauf Sie bei der Auswahl achten
Das Volumen ergibt sich aus der angeschlossenen Dachfläche und aus dem geplanten Bedarf. Wird die Zisterne zusätzlich zur Rückhaltung genutzt, kommt ein Rückhalteanteil mit gedrosselter Ableitung hinzu, den die Kommune vorgibt. Beides zusammen zu planen ist sinnvoller, als später nachzurüsten.
Zweitens die Einbaulage. Beton ist schwer und damit auftriebssicher, was bei hohem Grundwasserstand der entscheidende Vorteil gegenüber Kunststoff ist. Dafür braucht der Einbau eine Kranzufahrt und einen tragfähigen Untergrund. Klären Sie Zufahrt, Ausladung und Lastaufnahme vor der Lieferung und nicht am Liefertag.
Drittens die Befahrbarkeit. Nur ausdrücklich befahrbare Ausführungen dürfen unter Fahrflächen liegen, und die zulässige Überdeckung ist einzuhalten. Abdeckungen und Aufsätze in Verkehrsflächen werden nach DIN EN 124 gewählt. Wird der Überlauf versickert, gilt für die Versickerungsanlage DWA-A 138-1.
Typische Einsatzfälle
Regenwassernutzung für Bewässerung und Betriebswasser, Rückhaltung mit gedrosselter Einleitung bei kommunaler Auflage, Speicher unter Hof- und Stellflächen, Löschwasserreserve auf gewerblichen Grundstücken, Einbau bei hohem Grundwasserstand, wo Kunststoffbehälter aufschwimmen würden, sowie Ersatz alter Betonbehälter im Bestand.
Passende Ratgeber
Alle RatgeberHäufige Fragen
Beton oder Kunststoff?
Beton ist auftriebssicher, formstabil und befahrbar ausführbar, verlangt aber Kran und Zufahrt. Kunststoff ist leicht und ohne schweres Gerät einzubauen, braucht bei hohem Grundwasser jedoch eine Auftriebssicherung. Die Entscheidung fällt über Baugrund, Grundwasserstand und Zufahrt.
Darf über die Zisterne gefahren werden?
Nur bei ausdrücklich befahrbarer Ausführung und bei Einhaltung der zulässigen Überdeckung. Die Abdeckung muss zur Belastung passen. Eine nicht befahrbare Zisterne unter einer Stellfläche ist ein Schadensfall mit Ansage.
Wie groß sollte der Speicher sein?
Das richtet sich nach der angeschlossenen Dachfläche, dem Niederschlag am Standort und dem tatsächlichen Verbrauch. Ein zu großer Speicher steht überwiegend leer und kostet unnötig, ein zu kleiner läuft bei jedem kräftigen Regen über. Kommt Rückhaltung hinzu, wird das erforderliche Volumen vorgegeben.
Wozu dient eine Drossel?
Sie begrenzt die Abflussmenge in den Kanal auf den zulässigen Wert. Viele Kommunen lassen nur eine gedrosselte Einleitung zu und verlangen dafür ein Rückhaltevolumen. Die Drossel ist damit das Bauteil, das aus einem Speicher eine genehmigungsfähige Rückhalteanlage macht.
Bedarf an Betonzisternen?
Lassen Sie sich vormerken. Wir melden uns, sobald Sie Betonzisternen auf TiefbauPartner anfragen und bestellen können. Anbieter erreichen wir vorher, um Sortiment und Profil gemeinsam anzulegen.
Lieber per E-Mail? info@asphalt-partner.de
